| Schutz
der Ressourcen ist Umweltschutz
Altkabel
sind nicht zuletzt wegen ihres Anteils an Nichteisenmetallen
(NE-Metallen) eine wichtige Rohstoffreserve und
–quelle. Die ökonomisch und ökologisch
begründete Ressourcenschonung verlangt eine
Wiederaufarbeitung der in den Altkabeln enthaltenen
Werkstoffe. Diesem gesellschaftlichen Anliegen
wird durch die Tätigkeit der Kabelzerlegeunternehmen
entsprochen. Altkabel sind kein Abfall im herkömmlichen
Sinne sondern wertvolle Rohstoffe.
Die
im Rahmen der Zerlegung gewonnenen Granulate erreichen
primärstoffgleiche Materialreinheiten von
bis zu 99,9 Prozent. So wird beispielsweise hochwertiges
Kupfergranulat als Kathodenersatz in Gießereien
und in Halbzeugwerken eingesetzt. Aluminiumgranulate
dienen als Desoxidationsmittel in der Stahlindustrie
oder werden als Rohstoffe dem Werkstoffkreislauf
zugeführt. Die Anwendungsmöglichkeiten
entsprechen denen der Primärrohstoffe und
sind daher vielfältig.
Um
aus Altkabeln wieder einsetzbare Metall- oder
Kunststofffraktionen zu gewinnen, ist nur ein
Bruchteil derjenigen Energie erforderlich, welche
aufgewandt werden muß um im Rahmen der Primärerzeugung
Metalle aus Erzen und Konzentraten zu erzeugen.
Dies schont die Umwelt und spart wertvolle Ressourcen.
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